Diese Bolognese ist echtes Soulfood, nährstoffreich und aromatisch. Durch die lange Kochzeit entwickelt sie ein wunderbares Aroma und wird auch bekömmlicher. Besonders aromatisch wird sie, wenn du sie mit etwas selbst gemachter Knochenbrühe ergänzt.
Schon als Kind liebte ich den Duft, der sich im ganzen Haus verbreitete, wenn die Sauce stundenlang auf dem Herd stand. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Und auch meine Kinder lieben sie.
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So einfach ist diese Bolognese
- Gemüse und Fleisch anbraten – 10 Minuten
- Bolognese köcheln lassen
- Spaghetti kochen – 10 Minuten
Warum du diese Bolognese lieben wirst
- einfach gemacht mit wenigen Zutaten
- intensiver Geschmack durch langes Köcheln
- sättigend und perfekt für die ganze Familie
- ideal zum Vorbereiten und Aufwärmen
- vielseitig – passt zu Pasta, Gemüse oder als Mealprep
Tradition & Nährstoffe
Die klassische Bolognese hat ihren Ursprung in der italienischen Küche und wird traditionell langsam gekocht, damit sich die Aromen vollständig entwickeln.
Durch die Kombination aus Fleisch, Gemüse und Tomaten entsteht ein ausgewogenes Gericht, das sättigt und lange Energie liefert. Gerade durch das lange Köcheln wird die Sauce besonders bekömmlich und aromatisch.
Für mehr Infos zur Nose-to-Tail-Ernährung lies gerne hier weiter.
Zutaten für die Bolognese
- Hackfleisch (Rind, Schwein oder gemischt)
- Speck
- Zwiebel
- Knoblauch
- Karotten
- passierte Tomaten
- Kräuter (Oregano, Basilikum, Majoran)
- Salz & Pfeffer
Equipment
Schritt-für-Schritt zu deiner Bolognese
Für die Bolognese verwende ich am liebsten einen Gusseisentopf, der die Hitze gleichmässig verteilt und die Aromen perfekt einfängt. Als Basis nehme ich etwas, in Streifen geschnittenen, Speck. Dieser liefert nicht nur Geschmack, sondern auch wertvolles Fett, das zum Anbraten der nächsten Zutaten dient.
Sobald der Speck sein Fett ausgelassen hat, kommen fein gehackte Zwiebeln hinzu. Diese werden bei mittlerer Hitze glasig gedünstet, bevor fein gehackter oder gepresster Knoblauch und klein geschnittene Karotten dazu kommen.


Dann kommt das Hackfleisch in den Topf. Hierbei kommt es nicht auf die Sorte an. Es kann Schweins-, Rinds-, gemischtes, oder auch Wild-Hackfleisch sein, diese Sauce schmeckt immer. Ich nehme hochwertiges, nicht zu mageres Fleisch, es darf ruhig etwas Fett haben, das gibt Geschmack und macht die Sauce rund. Wichtig ist, das Hackfleisch gut anzubraten, sodass es überall braun wird und kein Rosa mehr zu sehen ist.
Bereits in dieser Phase gebe ich die Gewürze und Kräuter dazu. Ich greife für meine Bolognese gerne auf eine Mischung aus getrocknetem Oregano, Basilikum, Majoran und etwas Petersilie zurück. Wer mag, kann auch einen Hauch Thymian oder Rosmarin ergänzen, je nach Geschmack. Das Anbraten mit den Kräutern im heißen Fett intensiviert die Aromen und gibt der Sauce Tiefe.


Ist das Fleisch schön gebräunt, folgen die passierten Tomaten, diese sind besonders aromatisch. Wer mag, kann auch ein wenig Tomatenmark hinzufügen, um der Sauce noch mehr Tomatenaroma zu verleihen.
Die Sauce sollte mindestens drei Stunden lang bei niedriger Hitze vor sich hin köcheln. In der Zeit ein bis zwei Mal umrühren und bei Bedarf etwas Wasser oder einen Schuss Rotwein hinzufügen.


Etwa 20 Minuten vor dem Essen bringe ich etwa drei Liter Wasser zum Kochen. Sobald es sprudelt, kommt etwas Salz hinein. Dann die Spaghetti hineingeben und nach Packungsanleitung al dente kochen.
Abschließend wird die Bolognese großzügig über die Spaghetti gegeben und mit frisch geriebenem Parmesan serviert. Wer mag, garniert mit frischer Petersilie oder Basilikumblättern.
Tipps für die perfekte Bolognese
- Hackfleisch gut anbraten für mehr Röstaromen
- genügend Zeit einplanen – mindestens 2–3 Stunden köcheln lassen
- nicht zu mageres Fleisch verwenden
- bei Bedarf etwas Flüssigkeit nachgiessen
- am nächsten Tag schmeckt die Sauce oft noch besser
Variationen
Diese Bolognese lässt sich einfach anpassen. Es können verschiedene Fleischsorten verwendet werden, zum Beispiel Rind, Schwein oder Wild. Auch bei den Kräutern kannst du je nach Geschmack variieren.
Aufbewahren & Vorbereitung
Die Bolognese lässt sich wunderbar vorbereiten und wird durch das Aufwärmen oft sogar noch aromatischer.
Im Kühlschrank hält sie sich mehrere Tage. Du kannst sie auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf einfach wieder aufwärmen.
Häufige Fragen zur Bolognese
Wie lange sollte Bolognese köcheln?
Mindestens 2–3 Stunden. Je länger, desto aromatischer wird die Sauce.
Kann ich Bolognese einfrieren?
Ja, sie lässt sich sehr gut einfrieren und portionsweise auftauen.
Welches Fleisch eignet sich am besten?
Rind, Schwein oder gemischt – wichtig ist, dass es nicht zu mager ist.
Kann ich die Bolognese vorbereiten?
Ja, sie eignet sich perfekt für Mealprep und schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.
Weitere Rezepte
Wenn du diese Bolognese magst, probiere auch:
- selbstgemachte Hühnerknochenbrühe, voller Kollagen
- schnelles Poulet aus dem Ofen – Highway Chicken
- einfaches Sauerteigbrot für jeden Tag
Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren dieser Bolognese – und freue mich, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen ist.
Viel Freude beim Backen und Kochen,

Natürlich Backen, nachhaltig Kochen
– vom Korn bis zum Knochen


Das beste Bolognese-Rezept
Kochutensilien
- 1 Topf
Zutaten
- 75-100 g Speck
- 3 Karotten
- 500 g Hackfleisch (egal ob Schwein, Rind, gemischt oder auch gerne Wild)
- 2-3 tl Salz
- 1 tl Basilikum
- 1 tl Majoran
- 1 tl Petersilie
- 1 tl Oregano
- Pfeffer nach Belieben
- 1 Flasche passierte Tomaten meist ca. 700 Gramm
- 500 g Spaghetti
- Parmesan gerieben, zum bestreuen
Anleitungen
- Zur Vorbereitung den Speck in feine Streifen oder kleine Würfel schneiden, die Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel fein hacken.
- Zuerst den Speck in einem Gusseisentopf bei mittlerer Hitze auslassen und anbraten, bis er leicht gebräunt ist. Dann die gehackten Zwiebeln hinzufügen und glasig dünsten. Anschließend die Karotten dazugeben und alles zusammen etwa drei Minuten unter gelegentlichem Rühren rösten.Nun das Hackfleisch hinzufügen, gut umrühren und anbraten. Währenddessen die Kräuter und Gewürze untermischen – so können sie ihr volles Aroma im heißen Fett entfalten. Die Mischung braten, bis das Fleisch vollständig durchgegart ist und keine rosa Stellen mehr sichtbar sind.
- Jetzt die Passata (passierte Tomaten) in den Topf geben. Das leere Glas mit etwas Wasser ausspülen und die Flüssigkeit ebenfalls zur Sauce geben, damit nichts verloren geht. Die Bolognese nun bei niedriger Hitze mindestens drei Stunden lang sanft köcheln lassen – je länger, desto besser entfalten sich die Aromen.
- Etwa 20 Minuten vor dem Essen etwa 3 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Sobald es kocht, großzügig salzen und die Spaghetti nach Packungsanleitung al dente garen. Währenddessen die Sauce nochmals abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
- Die Spaghetti abgießen, auf Tellern anrichten, großzügig mit der Bolognese-Sauce überziehen und mit frisch geriebenem Parmesan bestreut servieren.


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